Liebesgedichte Liebessprüche Gedichte Liebe Freundschaft Gedichte Abschied Gedichte Sehnsucht Gedichte Liebe Zitate
Danke Gedichte Hochzeit Gedichte Muttertag Gedichte Valentinstag Gedichte
Prosa Geschichten







Goethe Liebesgedichte



__________________________

GOETHE LIEBESGEDICHTE
- an die Erwählte
- Christel
- die Braut von Korinth
- lebendiges Andenken
- Mailied
- Nähe des Geliebten




Liebesgedichte
__________________________

Liebesgedichte kurz
Lustige Liebesgedichte
Traurige Liebesgedichte


LIEBESGEDICHTE von
Brentano
Goethe
Rilke
Sidonie Grünwald-Zerkowitz
Yvan und Claire Goll

__________________________

zitat

Mit Frauen soll man sich nie
unterstehn zu scherzen.

- Goethe -

_______________________







Schöne und kurze Liebesgedichte von Johann Wolfgang von Goethe,
sowie viele weitere Gedichte der Liebe.

Freudvoll

Freudvoll
und leidvoll,
gedankenvoll sein.
Hangen
und bangen
in schwebender Pein.
Himmelhoch jauchzend
zum Tode betrübt,
Glücklich allein
ist die Seele die liebt.

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -

aus Egmont.




Du hattest längst mir's angetan

Du hattest längst mir's angetan,
Doch jetzt gewahr ich neues Leben;
Ein süsser Mund blickt uns gar freundlich an,
Wenn er uns einen Kuss gegeben.

Tadelt man, dass wir uns lieben,
Dürfen wir uns nicht betrüben,
Tadel ist von keiner Kraft.
Andern Dingen mag das gelten,
Kein Missbilligen, kein Schelten
Macht die Liebe tadelhaft.

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -

Goethe an Ulrike von Levetzow.




Kurzes Liebesgedicht Goethe

Bleibe, bleibe bei mir


Bleibe, bleibe bei mir,
Holder Fremdling, süsse Liebe,
Holde, süsse Liebe,
Und verlasse die Seele nicht!
Ach, wie anders, wie schön
Lebt der Himmel, lebt die Erde,
Ach, wie fühl ich, wie fühl ich
Dieses Leben zum ersten Mal.

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -

aus Gedichte




Nähe

Wie du mir oft, geliebtes Kind,
Ich weiss nicht wie, so fremde bist,
Wenn wir im Schwarm der vielen Menschen sind,
Das schlägt mir alle Freude nieder.
Doch ja, wenn alles still und finster um uns ist,
Erkenn ich dich an deinen Küssen wieder.

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -




Du bist mein

Du bist mein und bist so zierlich,
Du bist mein und so manierlich,
Aber etwas fehlt dir noch:
Küssest mit so spitzen Lippen,
Wie die Tauben Wasser nippen -
Allzu zierlich bist du doch!

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -


> mehr kurze Liebesgedichte




Was soll ich nun vom Wiedersehen hoffen?

Was soll ich nun vom Wiedersehen hoffen?
Von dieses Tages noch geschlossner Blüte?
Das Paradies, die Hölle steht dir offen,
Wie wankelsinnig regt sichs im Gemüte! -
Kein Zweifeln mehr! Sie tritt ans Himmelstor,
Zu ihren Armen hebt sie dich empor.

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -

Goethe an Ulrike.




Frech und froh

Liebesqual verschmäht mein Herz,
Sanften Jammer, süssen Schmerz;
Nur vom Tüchtgen will ich wissen,
Heissem Äuglein, derben Küssen.
Sei ein armer Hund erfrischt
Von der Lust, mit Pein gemischt!
Mädchen, gib der frischen Brust
Nichts von Pein und alle Lust.

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -

Goethe an Christiane.




Es spricht sich aus der stumme Schmerz

Es spricht sich aus der stumme Schmerz,
Der Äther färbt sich blau und bläuer -
Da schwebt sie ja die golden Leier!
Komm alte Freundin, komm ans Herz!

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -

Gedichte Nachlese


> mehr Schmerz Gedichte




Weitere Goethe Liebesgedichte

Die schöne Nacht


Nun verlass ich diese Hütte,
Meiner Liebsten Aufenthalt,
Wandle mit verhülltem Schritte
Durch den öden, finstern Wald:
Luna bricht durch Busch und Eichen,
Zephyr meldet ihren Lauf,
Und die Birken streun mit Neigen
Ihr den süssten Weihrauch auf.

Wie ergetz ich mich im Kühlen
Dieser schönen Sommernacht!
O wie still ist hier zu fühlen,
Was die Seele glücklich macht!
Lässt sich kaum die Wonne fassen;
Und doch wollt ich, Himmel, dir
Tausend solcher Nächte lassen,
Gäb mein Mädchen eine mir.

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -




Nachklang

Es klingt so prächtig, wenn der Dichter
Der Sonne bald, dem Kaiser sich vergleicht;
Doch er verbirgt die traurigen Gesichter,
Wenn er in düstern Nächten schleicht.

Von Wolken streifenhaft befangen,
Versank zu Nacht des Himmels reinstes Blau;
Vermagert bleich sind meine Wangen
Und meine Herzenstränen grau.

Lass mich nicht so der Nacht, dem Schmerze,
Du Alllerliebstes, du mein Mondgesicht!
O du mein Phosphor, meine Kerze,
Du meine Sonne, du mein Licht!

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -




Ja, die Augen warens

Ja, die Augen warens, ja, der Mund,
Die mir blickten, die mich küssten.
Hüfte schmal, der Leib so rund,
Wie zu Paradieses Lüsten.
War sie da? Wo ist sie hin?
Ja! sie wars, sie hats gegeben,
Hat gegeben sich im Fliehn
Und gefesselt all mein Leben.

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -



Mehr Goethe Liebesgedichte
An die Erwählte
Christel
Die Braut von Korinth
Lebendiges Andenken
Mailied
Nähe des Geliebten








Link-Tipps

Johann Wolfgang von Goethe
Leben und Werke.

Goethe Liebesgedichte
Eine Sammlung schöner Liebesgedichte von Goethe.

Goethe Zitate
Eine Sammlung schöner Zitate von Johann Wolfgang von Goethe.

Werke von Goethe
Literaturnetz.org

Frühlingsgedichte Goethe
Schöne Frühlingsgedichte von Johann Wolfgang von Goethe.







Bücher- und Geschenk-Tipps

Goethes Liebesgedichte
(insel taschenbuch)







Goethe: Die Liebesgedichte







Weitere Liebesgedichte

Rilke Goethe Brentano Grünwald Goll
Liebessprüche Gedichte Liebe Liebesgedichte
Freundschaft Gedichte Danke Gedichte
Sehnsucht Prosa Liebesbriefe kurze
Abschied Liebeskummer traurige
Glück Frühling Kuss
Muttertag Zitate
Kurzgeschichten
Geschichten




nach oben