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Liebesgedichte 2
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LIEBESGEDICHTE von
Brentano
Goethe
Rilke
Sidonie Grünwald-Zerkowitz
Yvan und Claire Goll

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zitat

Ein Mittagsschlaf im Sommer
tut gut, wenn einer ohne
Sorgen bei der Magd auf dem
Stroh liegen kann.

- Mönch von Salzburg -

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Schöne Sommergedichte, Liebesgedichte an den Sommer. Sie erhalten
hier auch Sehnsucht Gedichte, sowie Bücher- und Geschenk-Tipps.

Nähe

Ich denk an dich,
wenn micht der erste Sonnenstrahl berührt;
Ich denk an dich,
wenn sich der Sommer in mein Herz bemüht.
Ich sehe dich,
wenn auf einsamen Wegen eine Blume mich begrüsst;
Ich bin dir nah,
wenn der Tag den Abend küsst.
Ich denk an dich,
wenn die Nacht in meine Adern schiesst,
und ich geborgen mit der Dunkelheit zerfliess.

- © Monika Minder -




Einen Sommer lang

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang,
Süsses, seliges Verstecken
Einen Sommer lang.

Wenn wir uns von ferne sehen
Zögert sie den Schritt,
Rupft ein Hälmchen sich im Gehen,
Nimmt ein Blättchen mit.

Hat mit Ähren sich das Mieder
Unschuldig geschmückt,
Sich den Hut verlegen nieder
In die Stirn gerückt.

Finster kommt sie langsam näher,
Färbt sich rot wie Mohn,
Doch ich bin ein feiner Späher,
Kenn die Schelmin schon.

Noch ein Blick in Weg und Weite,
Ruhig liegt die Welt,
Und es hat an ihre Seite
Mich der Sturm gesellt.

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang,
Süsses, seliges Verstecken
Einen Sommer lang.

- Detlev von Liliencron 1844-1909 -




Schöne Junitage

Mitternacht, die Gärten lauschen,
Flüsterwort und Liebeskuss,
Bis der letzte Klang verklungen,
Weil nun alles schlafen muss -
Flussüberwärts singt eine Nachtigall.

Sonnengrüner Rosengarten,
Sonnenweisse Stromesflut,
Sonnenstiller Morgenfriede,
Der auf Baum und Beeten ruht -
Flussüberwärts singt eine Nachtigall.

Strassentreiben, fern, verworren,
Reicher Mann und Bettelkind,
Myrtenkränze, Leichenzüge,
Tausendfältig Leben rinnt -
Flussüberwärts singt eine Nachtigall.

Langsam graut der Abend nieder,
Milde wird die harte Welt,
Und das Herz macht seinen Frieden,
Und zum Kinde wird der Held -
Flussüberwärts singt eine Nachtigall.

- Detlev von Liliencron 1844-1909, deutscher Lyriker -




Schatten

Verweilen unter Bäumen
Im gefleckten Schatten
Zeit versäumen
Ermatten
Lauer Wind kommt durchs Haar gestrichen
Die Hitze ist gewichen.

Wir trinken ein Glas Wein
Schneiden Wurst und Brot
Geniessen das Sein
Und warten auf das Himmelrot.
Bald ist August
Die Grillen zirpen
Die Nächte sprechen von Lust
Und roten Lippen.

Noch einmal träumen
Im Rausch deiner Liebe
Unter schattigen Bäumen
Das Blau des Himmels versäumen.

- © Monika Minder -



Einsam

Wo ist sie, diese Sommerlust,
Wo alles glücklich scheint?
Einsam ist mir der August.
Und mein Auge weint.

- © Monika Minder -



Der Sommer ist da

Der Sommer ist da
Die Felder brennen
In den Brunnen trocknet das Wasser
Die Kirschen sind reifer
als im letzten Jahr.
In der Nacht reicht der Horizont weiter.

Der Sommer ist da
Die Gedanken an dich brennen
Ich habe immer neue
Wie im Frühling
Aber die Blätter fallen
Balde.

- © Monika Minder -



Ein Lächeln

Ein Lächeln
ist wie ein Sonnenblick,
er wärmt
und bringt Glück.

- © Monika Minder -



Naturbild mit Sommerspruch

© Bild Monika Minder, kann für private Verwendungen gratis genutzt werden.




Weitere Sommergedichte
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Der Liebenden an eine verwelkte Blume


Diese Blume - ach sie kam von ihr!
Auch verwelkt noch ist sie heilig mir.
Längst sind ihre Farben hingeschwunden,
Wie die Seligkeit vergangner Stunden -
Aber dennoch bleibt sie heilig mir,
Diese Blume - denn sie kam von ihr.

Tausend blühen schimmernd jetzt im Hain -
Farb' und Duft erfüllt ihr kurzes Sein -
Aber mich reizt ihre Schönheit nicht,
Wenn nicht ihre Hand sie für mich bricht.
Längst verblichne Blume, du allein
Sollst mir Weihgeschenk des Frühlings sein.

Tränen trüben schwellend meinen Blick,
Denk' ich an den schönen Tag zurück,
Wo sie dich im Morgentau mir pflückte,
Und ich zärtlich an mein Herz dich drückte.
Teure Blume - - mein entfloh'nes Glück
Kehrt wie deine Farbe nie zurück!

- Charlotte von Ahlefeld 1777-1849, deutsche Schriftstellerin -



Die Julinacht

In der Luft, der schwülen, feuchten,
Wogt das Feld und stürmend zieh'n
Windesrauschen, Wetterleuchten
Durch den dunklen Himmel hin.

Ferner hallt des Donners Dröhnen -
Und des Lebens ganze Kraft
Klingt aus diesen Wundertönen
Nachtumwölkter Leidenschaft!

Was der Tag an Sonnengluten
Aufgesogen, strömt hier aus -
In den Wolken, auf den Fluten,
In dies weite Grün hinaus!

Und inmitten all' des Webens
Trag' ich stumm die heiße Last,
Die du, Sonne meines Lebens,
In dies Herz ergossen hast!

- Karl Stieler 1884-1845, deutscher Dichter -



Es liegt der heisse Sommer

Es liegt der heisse Sommer
Auf deinen Wängelein;
Es liegt der Winter, der kalte,
In deinem Herzchen klein.

Das wird sich bei dir ändern,
Du Vielgeliebte mein!
Der Winter wird auf den Wangen,
Der Sommer im Herzen sein.

- Heinrich Heine 1797-1856, deutscher Dichter -



Sommer

Mein Herz steht bis zum Hals im gelben Erntelicht
wie unter Sommerhimmeln schnittbereites Land.
Bald läutet durch die Ebenen Sichelsang:
mein Blut lauscht tief mit Glück gesättigt in den Mittagsbrand.
Kornkammern meines Lebens, lang verödet,
alle eure Tore sollen nun wie Schleusenflügel offen stehn,
über euren Grund wird wie Meer die goldne Glut der Garben gehn.

- Ernst Stadler 1883-1914, elsässischer Lyriker -




Aussicht

Komm zum Garten denn, Du Holde!
In den warmen, schönen Tagen
Sollst Du Blumenkränze tragen,
Und vom kühl krystall'nen Golde
Mit den frischen, roten Lippen,
Eh' ich trinke, lächelnd nippen.

Ohne Mass dann, ohne Richter,
Küssend, trinkend singt der Dichter
Lieder, die von selbst entschweben:
Wunderschön ist doch das Leben!

- Joseph Freiherr von Eichendorff 1788-1857, deutscher Lyriker)



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Informationen und Wissenswertes über die Jahreszeit Sommer
auf der Enzyklopädie Wikipedia.

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jeder Jahreszeit, zu vielen Anlässen und mit Links zu
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Schwüle Tage
Eine sinnliche Sommernovelle von Eduard von Keyserling.
Vorstellung und Leseprobe des Buches beim dtv-Verlag.






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