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Naturlyrik



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NATURLYRIK
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Lustige Liebesgedichte
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Liebesgedichte 2


LIEBESGEDICHTE von
Brentano
Goethe
Rilke
Sidonie Grünwald-Zerkowitz
Yvan und Claire Goll

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zitat

Was wäre, wenn die Blumen
nicht mehr wären?

- Monika Minder -

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Schöne Liebesgedichte an die Natur, lyrische Gedichte für alle
Sinne. Sie erhalten hier auch Gedichte über alle Jahreszeiten.

Ich und Du

Wir träumten voneinander
Und sind davon erwacht,
Wir leben, um uns zu lieben,
Und sinken zurück in die Nacht.

Du tratst aus meinem Traume,
Aus deinem trat ich hervor,
Wir sterben, wenn sich eines
Im andern ganz verlor.

Auf einer Lilie zittern
Zwei Tropfen rein und rund,
Zerfliessen in eins und rollen
Hinab in des Kelches Grund.

- Friedrich Hebbel 1813-1863, deutscher Lyriker und Dramatiker -




Mittagsruhe

Am See, ich lieg im Stillen,
In der lauen Mittagsruh,
Sanft die Wellen und die Grillen
Singen fern ein Lied dazu.

Schmetterlinge fröhlich kreisen
Kein Wind bewegt den Himmelsraum.
Meine Seele geht auf Reisen
Wach und doch schon halb im Traum.

- © Monika Minder -




Die Lüfte

Wie säuseln ach so linde
Wir in den Blüten,
Und lindern heisse Liebe
In kühlen Düften.

Wenn Blumen süss erröten,
Beschämt sich neigen,
Berührten wir die Schönen
In leichter Eile.

Wenn wir dann Scherze säuseln
Dem, der sich grämet,
So wird die leise Freude
Ihn bald beschämen.

- Friedrich Schlegel 1772-1829, deutscher Schriftsteller, Philosoph -




Liebesprobe

Lass den Jüngling, der dich liebt,
Eine Lilie pflücken,
Eh' dein herz sich ihm ergibt,
Um ihn zu beglücken.

Wird kein Tropfe von dem Tau
Dann durch ihn vergossen,
Der sie tränkte auf der Au,
Sei der Bund geschlossen.

Wer so zart die Blume bricht,
Dass sie nicht entwallen,
Sorgt auch, dass die Tränen nicht
Deinem Aug' entfallen.

- Friedrich Hebbel 1813-1863, deutscher Lyriker und Dramatiker -




Weitere Naturlyrik
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Mutter Natur


Nimm mich, du Gütige,
still an dein Herz!
Kühle, du Mächtige,
sanft meinen Schmerz!
Sieh nur, ich trage
so müde mein Los —
gib mir die Ruhe
in deinem Schoss!
Mutter Natur,
erbarme dich mein,
wiege zum ewigen
Schlummer mich ein!

- Mathilde von Bayern 1877-1906, deutsche Dichterin -

Quelle: gedichte.xbib.de




Komm leb mit mir und liebe mich

Wo fass ich dich, unendliche Natur?
Euch Brüste, wo?
Ihr Quellen alles Lebens?

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832; Faust I -




Sommernacht

Wenn der Schimmer von dem Monde nun herab
In die Wälder sich ergiesst, und Gerüche
Mit den Düften von der Linde
In den Kühlungen wehn;

So umschatten mich Gedanken an das Grab
Der Geliebten, und ich seh in dem Walde
Nur es dämmern, und es weht mir
Von der Blüte nicht her.

Ich genoss einst, o ihr Toten, es mit euch!
Wie umwehten uns der Duft und die Kühlung,
Wie verschönt warst von dem Monde,
Du o schöne Natur!

- Friedrich Gottlieb Klopstock 1724-1803, deutscher Dichter -



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Blätter Fotografie

Foto © Monika Minder

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