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Liebesgedichte 2

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LIEBESGEDICHTE von
Brentano
Goethe
Rilke
Sidonie Grünwald-Zerkowitz
Yvan und Claire Goll

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zitat

Alles freuet sich und hoffet,
wenn der Frühling sich erneut.

- Friedrich Schiller -

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Klassische und moderne Frühlingsgedichte, Liebesgedichte an den
Frühling, sowie schöne Naturlyrik, Links-, Bücher- und Geschenk-Tipps.

Liebesfeier

An ihren bunten Liedern klettert
Die Lerche selig in die Luft;
Ein Jubelchor von Sängern schmettert
Im Walde voller Blüt und Duft.

Da sind, so weit die Blicke gleiten,
Altäre festlich aufgebaut,
Und all die tausend Herzen läuten
Zur Liebesfeier dringend laut.

Der Lenz hat Rosen angezündet
An Leuchtern von Smaragd im Dom;
Und jede Seele schwillt und mündet
Hinüber in den Opferstrom.

- Nikolaus Lenau 1802-1850, österreichischer Schriftsteller -




Frühlingswehn

Kleiner bunter Schmetterling
Flügelt mir Träume zu
Vom Frühling
Ein Hauch von einem Anfang nur.

Nichts als Leben
Hoffendes Glück
In süssen Düften schwebend
Bangend kommt das Herz zurück.

- © Monika Minder -




Der Frühling

Der Frühling - warm, lebendig,
ruhelos - war gekommen,
wartete mit seinem goldenen Licht auf ihn,
wollte ihn vor aller Welt anspringen,
in seinen weissen Bart pusten,
sich zärtlich in seinen Arm hängen.

- Katharina Mansfield 1888-1923, neuseeländisch-brit. Schriftstellerin -




Den Frühling kosten

Nichts würde ich mehr lieben
Als den Frühling zu kosten.
Ich würde herniederknien
Vor all den Blütenknospen.

- © Monika Minder -




Im Frühling

Hier lieg ich auf dem Frühlingshügel:
Die Wolke wird mein Flügel,
Ein Vogel fliegt mir voraus.
Ach, sag mir, all-einzige Liebe,
Wo du bleibst, dass ich bei dir bliebe!
Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.

Der Sonnenblume gleich steht mein Gemüte offen,
Sehnend,
Sich dehnend
In Lieben und Hoffen.
Frühling, was bist du gewillt?
Wann werd ich gestillt?

Die Wolke seh ich wandeln und den Fluss,
Es dringt der Sonne goldner Kuss
Mir tief bis ins Geblüt hinein;
Die Augen, wunderbar berauschet,
Tun, als schliefen sie ein,
Nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.
Ich denke dies und denke das,
Ich sehne mich, und weiss nicht recht, nach was:
Halb ist es Lust, halb ist es Klage;
Mein Herz, o sage,
Was webst du für Erinnerung
In golden grüner Zweige Dämmerung?
- Alte unnennbare Tage!

- Eduard Mörike 1804-1874, deutscher Lyriker -




Ich will hinaus

Ich will hinaus,
ich will zu dir,
ich will es selbst
dir sagen:
Du bist mein Frühling,
du nur mir,
in diesen lichten Tagen.

- Hoffmann Heinrich von Fallersleben 1798-1874, deutscher Lyriker -




Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
In grünem Knospenschuh;
"Er kam, er kam ja immer noch",
Die Bäume nicken sich's zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
Nun treiben sie Schuss auf Schuss;
Im Garten der alte Apfelbaum,
Er sträubt sich, aber er muss.

Wohl zögert auch das alte Herz
Und atmet noch nicht frei,
Es bangt und sorgt: "Es ist erst März
Und März ist noch nich Mai."

O schüttle ab den schweren Traum
Und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag's auch du.

- Theodor Fontane 1819-1898, deutscher Schriftsteller -




Blumen aus dem Grase

Blumen aus dem Grase
dringen wonniglich.
Früh an einem Maientage
zwitschert es verschwenderisch.

Nichts, was die Sinne mehr betört
als Lust und Wonne.
Entzückt vibriert das Herz,
gleich lacht die hellste Sonne.

- © Monika Minder -




Sonett 98

Als Frühling war, war ich von dir entfernt;
der Mai trieb's bunt, er unterwies die Zeit,
daß muntern Geist der Jugend sie erlernt,
und selbst Saturn tat mit und war erfreut.

Doch hat kein Vogel, nicht Waldesgrün
noch Blumenduft mich jugendlich beglückt.
Ich liess die Blumen blühen und verblühn;
ich liess die Sommerfreude ungepflückt.

Der Lilie Weiss nahm ich nicht staunend wahr,
das Rot der Rose hab ich nicht besungen;
dem Anblick bot ein Wonnebild sich dar,
doch schien's nach deinem Vorbild nur gelungen.

Wie Winter war's; denn du warst doch nicht da.
Der Mai war mir nur als dein Schatten nah.

- William Shakespeare 1564-1616, englischer Lyriker -

Übersetzt von Karl Kraus (1933)




Jugendglück

O süsser Zauber im
Jugendmut

Lebensglut!

Kein Schmuck so köstlich, so
Zauberreich,
ück auf Erden, das
Deinem gleich!


Herzens-Verein,
Soll glückliche Liebe die
Königin sein.

üten lockt alle der
Lenz hervor.
Die Lerche steigt jubelnd zum


O Sonne der Liebe, im
Frühlingsschein,

Lerche sein!

- Richard Pohl 1826-1896, deutscher Dichter, Musikschriftsteller -




Sonnenaufgang

Ein Morgen kam - ich starrte himmelan
Und sah die Sonne auf der Rosenbahn.
Ein Regenbogen schien sich aufzubauen
Gleich einer Brücke in das Himmelreich,
Gleich einem Dom ob niedren Erdenauen,
Doch Dom und Brücke ward dem Herzen gleich.

In Jenen trat's mit Beten und mit Singen
Im Gottesdienst zur Sonne sich zu schwingen,
Auf diesen schritt es siebenfach umwoben
Zur Sonne selbst, sich frei ihr zu geloben.
So war der ganze Himmel vor mir offen!
Und in mich selbst schaut ich erstaunt, betroffen.

Da war mein Herz zu einem Garten worden,
Zwei Friedenspalmen standen an den Pforten -
Und drinnen, welch ein Drängen, welch ein Treiben!
Viel tausend Blüten lieblicher Gefühle
Erwachen aus des Morgentaues Kühle,
Kein Knöspchen will in seiner Hülle bleiben.

Es ist ein Sprossen, Streben auf zum Licht:
Und jede Hoffnung ist ein Lobgedicht
Und jeder Wunsch ein glühend Minnelied! -
Inmitten diesem seligen Gebiet
Ist mir der Liebe Sonne aufgegangen.
So bringt das Herz sich ihr voll Weihe dar.

Nach keinem Himmel mag es mehr verlangen
Als den, der jetzt ihm plötzlich offenbar,
Denn schön und rein wie heller Sonnenglanz
Erfüllt der Liebe Seligkeit es ganz.

- Louise Otto 1819-1895, deutsche Schrifstellerin -



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ebenso wie auf unbekannte.

Jahreszeit Frühling
Auf dem Wissensportal von Wikipedia gibt es Informationen
rund um den Frühling. Zum Beispiel die Auswirkung auf den
Menschen, Redewendung, Rezeption.

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